DOC-MA wurde gegründet, um sich für die Aus- und Weiterbildung von  Medizin- und Gerätetechnik in Krankenhäusern stark zum machen. Unter dem Label "KLINIKequipment & education" soll eine Buchreihe entstehen, die dies angeht.

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Hier gelangen Sie zur Fachbuchreihe.

Komplexe Medizintechnik ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen und pflegerischen Versorgung, besonders im Krankenhaussektor. Der erfolgreiche Einsatz bedingt eine intensive und wiederholende Schulung der Anwender , die insbesondere von der Pflege und Ärzteschaft wahrgenommen werden muss. Dass zwischen Anspruch und Realität deutliche Verwerfungen bestehen, zeigen Zahlen: Nur ca. 30 % des medizinischen Personals in Deutschland verfügen über ein tiefgreifendes Geräteverständnis, wie es notwendig wäre, um im Klinikalltag wirklich professionell bestehen zu können. Dieser trauriger Zahlenwert deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen in der klinischen Praxis. Ein Umstand, um aktiv zu werden und in die letztendlich in die Gründung des "DOC-MA" Verlags mündete. Dieser hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Baustein in der Vermittlung von hochkomplexer Gerätetechnik an schwerstkranken Patienten einzunehmen.

"Unerwünschte Patientenereignisse gehören zum Klinikalltag. Verschärfend: oft werden Fehler nicht als solche wahrgenommen oder fehlinterpretiert."

Wahrnehmung

Wahrscheinlich der wichtigste Punkt ist die Wahrnehmung und Akzeptanz von dem Umstand, dass tiefgreifendes Geräteverständnis  fehlt. Oft werden "Störungen" irrtümlicherweise der Gerätetechnik zugeschrieben, dabei stehen nicht selten Anwenderfehler im Vordergrund.

Geräteverständnis ungenügend!

Um Anwendungsfehler zu vermeiden, ist es wichtig das technisches Wissen und medizinisches Know-How Hand in Hand gehen. Nur das vollumfängliche Verständnis von Ingenieurskunst und Physiologie wird das Personal dazu befähigen, Gerätetechnik zielgerichtet, wirksam und schonend einzusetzen.

Bildung kostet Geld.

Der Förderung von Anwenderwissen wird aber viel zu wenig Beachtung, Raum und Ressourcen geschenkt. Oft wird versucht hochkomplexe Gerätetechnik in "Feierabendrunden" zu vermitteln. Ein Umstand dem keiner gerecht wird, besonders dem einzelnen Patienten. 

Ausreichende Schulung schafft sichere Anwendung.

Um schwerstkranke Patienten wirklich sicher behandeln zu können, bedarf es mehr als rudimentärer, oberflächlicher Geräteeinweisungen. 

Rettungsring?!

So stellt sich gerade in der deutschen Medizinlandschaft, die europaweit die höchsten Kosten generiert, die Frage, wie sicher, effizient und souverän ist diese tatsächlich? Nehmen wir unsere Medizin als effektiven Rettungsring für Gesundheit und Wohlergehen unserer Bevölkerung wahr? Oder stellt sie vielmehr ein Gefährdungsrisiko dar?